Kambodscha-Basisstation: Siem Reap

Die Ausgangsbasis für alle Angkor-Wat-Besucher ist Siem Reap. Der Ort ist sicher nicht mit ganz Kambodscha vergleichbar – gibt aber schon einen Eindruck auf ein Land, das schwere Zeiten hinter sich hat.

Siem Reap liegt rund zehn Kilometer nördlich des westlichen Endes des Tonle-Sap-Sees, des größten Sees Südostasiens und etwa sechs Kilometer südlich des Angkor Wat. Siem Reap hatte bis zum Einsetzen des Touristenzustroms wegen der Tempellandschaft von Angkor gegen Ende des 20. Jahrhunderts nur etwa 60.000 Einwohner – entwickelte sie sich als Zusammenschluss einer Reihe von Dörfern, die rund um die zahlreichen Wats (buddhistische Tempel und Klöster) entstanden waren. Das Stadtzentrum von Siem Reap bildet der alte Markt, der von Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist.

Kambodscha ist aus dem Reich Kambuja hervorgegangen, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Seine Ruinen in Angkor, Roluos, Banteay Srei und Preah Vihear wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege, die viele Opfer unter der Bevölkerung und schwere Schäden in der Wirtschaft hinterließen. Auch der Vietnamkrieg und die Diktatur der Roten Khmer von 1975 bis 1979 brachten dem Land wirtschaftlichen Verfall. Das Landschaftsbild wird durch eine Zentralebene geprägt, die teilweise von Gebirgen umgeben ist.

Siem Reap

Heute ist Siem Reap eine friedliche und für kambodschanische Verhältnisse – das Land ist eines der ärmsten der Erde, das durchschnittliche Monatseinkommen beträgt rund 30 US-Dollar – blühende Stadt. Viel dazu beigetragen hat der Tourismus.

 

Unsere Unterkunft

Die Flughafentaxifahrer bekommen Provision und versuchen daher einem – bei der kurzen Fahrt – sofort eine Unterkunft zu verkaufen. Wir haben es ausprobiert und es war ok. Der Name des Hotels ist etwa so seltsam, wie das Ambiente dort: Side Walk Never Die

Essen und Nachtleben in Siem Reap

Das Essen und die Bezeichnungen sind ungewohnt – daher gibt es auch nur Karten mit Fotos. Auch wenn alles sehr einfach ist, es hat alles sehr gut geschmeckt. In der offiziellen Pub-Street von Siem Reap konnte man die vielen Tempel des Tages dann abends auch gut verarbeiten.

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