Wolframs erster Urlaub in Thailand mit dem besten Kumpel. Wir haben wohl JEDE Touristenfalle mitgenommen aber auch viele schöne Überraschungen, geile Partynächte am Strand und nette Menschen erlebt.

Das war ein sehr herausragendes Event – obwohl, oder gerade weil wir uns vorher kaum informiert hatten, wie das dort so ist 😅 Im Übrigen: Es war kein Sexurlaub … und wir haben uns danach auch schnell wieder gut vertragen 😉

Die Ankunft in Bangkok – am Songkran 🤦‍♂️

Die Thailänder spinnen alle! … so dachten wir, als wir in Bangkok angekommen sind. Was wir nicht wussten: Es war der erste Tag von Songkran, dem thailändischen Wasserfest. Das ist wohl auch der dümmste Tag des Jahres um einen Urlaub in Thailand zu beginnen 😣 Fast alle Geschäfte sind geschlossen, es ist noch mehr Verkehrschaos und gefühlt sind alle Thailänder total betrunken. Besonders ungeschickt ist, wenn man in Bangkok ein Hotel in der Khao San Road gebucht hat (wie wir) – denn dort ist der absolute Ausnahmezustand.

Bangkok im Ausnahmezustand > wir müssen Waffen kaufen

Nach der Ankunft haben wir uns im Hotel erst mal erklären lassen, was hier eigentlich los ist. Etwas übernächtigt und mit Jetlag haben wir uns dann aber doch vor die Tür getraut und uns (wie alle anderen Menschen dort) erst mal Waffen und Bier besorgt. Die folgenden drei Tage konnten wir keinen Moment unbewaffnet das Hotel verlassen und mussten immer sofort in Deckung gehen, da auf uns geschossen wurde. Die Regel dort ist: Auf schießen was sich bewegt. Das macht zwar Spaß ist auf Dauer aber ganz schön anstrengend. Vom “normalen” Bangkok und haben wir die ersten drei Tage überhaupt nichts gesehen, da alle Märkte und Läden wegen des Songkranfestes nicht geöffnet haben

Bangkok “Normal” | Touristenfalle Nr. 1

Die Tuk-Tuk-Fahrer rund um die Khao San Road erkennen jeden neuen Thai-Touristen auf 1000 Meter Abstand und gehen direkt zum Verkaufsangriff über. Zuerst wird die obligatorische Tempelrundfahrt angeboten, die wir natürlich machen wollten. Die halbtägige Stadtrundfahrt kostest umgerechnet nur 20 Cent (!) Das nehmen wir doch!

unser Fahrer

Die Tour geht allerdings zuerst zum Schneider, der uns penetrant Anzüge verkaufen wollte, dann zum “offiziellen” Tourismusbüro, die uns Flugtickets und Unterkünfte auf Inseln andrehen wollten und danach zum Edelsteinhändler, der uns Steinchen verkaufen wollte. Aber egal – hat Spaß gemacht und wir haben was gelernt.

auch im Tempel – bewaffnet

Die klassischen “must have seen” Tempel waren zum Glück auch auf der Verkaufsroute, so haben wir erstmals einen Eindruck von Thailand bekommen. Hier am Golden Mount, an dem während Songkran sogar auch Waffen erlaubt sind.

Die Tempelrundfahrt ohne Verkaufsstopps hätte es übrigens schon ab ca. 1 Euro gegeben, wie ich allerdings erst 2009, beim ersten Thailandurlaub mit Julia, festgestellt habe 😅

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