die schwierigste Wanderung auf Mallorca 😳Penyal des Migdia

die Wanderung zu Mallorcas höchstem (legaler) Gipfel im Sperrgebiet ist eindrucksvoll – aber nichts fĂŒr AnfĂ€nger. Der Penyal des Migdia 😉 Es gibt keine Wege, dauert mind. sechs Stunden, wird blutig und es gibt einen ĂŒblen Gratweg. Das ist Mallorcas extremste Tour ….

Die Wanderung und Informationen zur Tour im Video. Viel Spaß

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zum Penyal des Migdia

Das war eine der wildesten Wanderungen die wir je gemacht haben – und das auf dem sonst eher einfachen Mallorca. Die Tourenbeschreibung war sehr interessant und hat eine einsame Begehung auf Mallorcas höchstem (legal) erwanderbaren Berg beschrieben – dem Penyal des Migdia, 1398 m. ĂŒ. NN.

“Reizvoll” an der Route sollte das weglose aber schwer erkennbare BerggelĂ€nde sein. Und das war es tatsĂ€chlich.

so ging es ziemlich lange bergauf

Wir haben sechs Stunden fĂŒr sechs Kilometer benötigt und haben dabei keinen anderen Meschen gesehen. Das liegt offenbar auch daran, dass der Gipfel nur wenige hundert Meter neben dem tatsĂ€chlich höchsten Punkt Mallorcas liegt, auf dem aber eine MilitĂ€reinrichtung steht und das umliegende GelĂ€nde (inkl. unserem Weg?) daher militĂ€risches Sperrgebiet ist.

Die Wege waren trotz GPS kaum zu finden und wir sind sicher auch nicht so gelaufen, wie geplant. FĂŒr Wolfram waren es zeitweise die bisher höchsten Kletterpassagen im schroffen GelĂ€nde, was gut an den vielen Schnittwunden zu erkennen war. Am BergrĂŒcken auf ca. 1250 m. ĂŒ. NN angekommen – der erste Schock. Unser Gipfel war noch höher und der Anstieg war schmal mit Kletterstellen. Auf der einen Seite ging es mehrere hundert Meter fast senkrecht runter. Wie so hĂ€ufig war es dann aber doch viel leichter als gedacht. Als EntschĂ€digung hatten wir oben einige Minuten freie Sicht – und waren kurzzeitig sogar ĂŒber den Wolken.

Dann der zweite Schock:  Nach dem ersten Gipfelkreuz war eine ca. 70 lange Passage auf dem Grat vor uns, um an die Stelle zum Abstieg zu kommen. Rechts und links steiles AbsturzgelĂ€nde. Wie wir im Nachgang gelesen haben, wird die Stelle auch als “Himmelsleiter” bezeichnet – Schwierigkeitsgrad T5 (es gibt nur noch T6 als Steigerung). Ein absolutes “no go” fĂŒr Wolfram. Alternativ wĂ€re der Weg zurĂŒck gewesen, worauf wir aber gar keine Lust hatten.

Fazit: Wir haben eine Querung leicht unterhalb der Himmelsleiter gesucht (was zwar genau so absturzgefÀhrdet war aber psychologisch ganz anders wirkt) und sind dort im felsigen GelÀnde bis zur Abstiegsrinne gequert.

EindrĂŒcke

Ort und Wanderroute

Du kannst dir die Location / Route / Wanderung direkt in unserer persönlichen ActiveMap ansehen (= öffnet Google My Maps). Alternativ findest du im Blog unsere persönliche AktivitĂ€tslandkarte mit einer Übersicht der BlogbeitrĂ€ge, Reisen und Wanderungen nach Regionen.

Eine Routenbeschreibung von Outdooractive.

Eine treffende Routenbeschreibung von www.mallorca-erleben.info

Der 1398 m hohe Penyal des Migdia ist der eindrucksvolle sĂŒdwestliche Vorbau des Puig Major. Die wilden FelswĂ€nde unter den drei Gipfeln des Massivs, die oft im Abendrot leuchten, beherrschen das Tal von SĂłller. Im Gegensatz zum gesperrten Hauptgipfel, der eine militĂ€rische Radaranlage trĂ€gt, ist dieser schroffe Felsberg fĂŒr Bergsteiger erreichbar – absolute Schwindelfreiheit, Klettergewandtheit und gute Kondition vorausgesetzt. Wir schlagen hier den Auf- und Abstieg ĂŒber die Nordseite vor. Die grĂ¶ĂŸten Schwierigkeiten erwarten Sie dabei nicht oben auf dem schmalen Gipfelgrat, sondern schon beim “Einstieg” in die darunter gelegene Nordmulde: Dort muss eine felsige Steilstufe ĂŒberlistet werden, was nicht nur absolute Schwindelfreiheit und Klettergewandtheit, sondern auch gutes Orientierungsvermögen voraussetzt. Letzteres braucht man schon beim Zustieg zu dieser “SchlĂŒsselstelle”, bei dem nur winzige SteinmĂ€nnchen die richtige Route vorgeben. Oberhalb der Felsbarriere folgt ein mĂŒhevoller Aufsstieg durch steilen Schutt, der jedoch in eine großartige Hochgebirgslandschaft fĂŒhrt. Ganz oben winkt schließlich großer Lohn: GeĂŒbte Bergsteiger empfinden den Gipfelgrat mit seinem festen Fels als wahre “Himmelsleiter”, und die fantastische Rundumsicht ĂŒber die gesamte Bergwelt Mallorcas wird nur kurz durch den benachbarten “Radargipfel” des Puig Major unterbrochen. Bei klarer Sicht liegt Ihnen aber auch die gesamte Ebene der insel zu FĂŒĂŸen; ein weiteres Highlights im Panorama ist der Tiefblick zum CĂșber-Stausee und zu den markanten “Zwillingsbergen” von AlarĂł

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