Fünf Jahre nach dem ersten Anlauf auf die Ahornspitze (2.973 müNN) wollte Wolfram es noch mal wissen und wir sind dafür extra ins Zillertal gefahren – und mussten wieder abbrechen. Wolframs Schicksalsberg.

Seit September 2012 ist dies Wolframs Schicksalsberg. Damals sollte es der erste (fast) 3.000 er werden und wir mussten abbrechen. Diesmal, beim zweiten Versuch waren die Bedingungen nicht ideal. Viel Schnee und ganz und gar nicht hilfreich, dass am Tag zuvor ein Wanderer vom Gipfel abgestürzt ist – tot. Das wurde uns am Vorabend im Gasthaus erzählt – bevor wir eindringlich gewarnt wurden, dort oben kein Risiko einzugehen und lieber nicht hinauf sollen.

Tourencharakter: Anspruchsvolle Bergwanderung mit einem steilen Anstieg über die brüchige Südwestflanke und einer leichten Blockkletterei (I) im Gipfelbereich, sowie einer mit einem Drahtseil gesicherten Querung zwischen Süd- und Nordgipfel. Für die Besteigung sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Quelle

Die Story

Vor fünf Jahren (siehe hier) hatte Wolfram erstmals einen kleinen Panikanfall – genau an diesem Berg. Grund genug um es noch mal zu versuchen, da wir mittlerweile doch etwas Bergerfahrung gesammelt haben und dieser Gipfel eigentlich keine nennenswerten Schwierigkeit ist. Falsch gedacht. Eine Woche zuvor hatte es geschneit und es war noch sehr viel Schnee oben. Versucht haben wir es trotzdem und sind bis auf ca. 2.850 müNN aufgestiegen, bis zum Gipfelanstieg. Wir waren völlig alleine dort oben – keiner hat sich an diesem Wochenende so weit hoch getraut.

Dort haben wir allerdings entschieden die letzten Meter nicht zu riskieren, da Absturzgefahr und rutschiger Schnee eben nicht so gut zusammenpasst. Trotzdem eine schöne Tour. Kurz, anstrengend und bei Schnee auch eine ganz andere Erfahrung.

Erst im nachhinein haben wir nach “Ahornspitze+absturz” gegoogelt – zum Glück erst hinterher. Gerade am Gipfelaufstieg gab es schon einige tödliche Abstürze. Somit haben wir wohl alles richtig gemacht.

Vorhang auf, Film ab!

Location und Route

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Die Routenbeschreibung von Outdooractive.

#Zillertal2017

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