Nachdem Julia die Tour entdeckt hatte – wollte Sie auch unbedingt dort hoch. Problem für Wolfram: Es ist eine Stunde lang ein Teilstück auf einem Grat zu gehen … Und wenn Wolfram vor etwas Schiss hat – dann ist es ein steiler Berggrat!

Der Entschenkopf ist ein 2043 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen. Sein nach Süden streichender Bergkamm bildet die östliche Begrenzung des Gaisalptals. Er kann sowohl von Norden (vom Falkenjoch) als auch von Süden (vom Oberen Gaisalpsee) erreicht werden. Beide Anstiege erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Quelle Wiki.

Wolfram hatte sich vorher schlau gemacht und auch einige Infos im Netz zum “Entschenkopf” gefunden. Von “schwer” bis “Sonntagsspaziergang” war alles dabei. Julia hatte vorab auch schon verkündet: “Wenn es zu schwer ist, gehen wir woanders”.

Der Tag war herrlich, Sonne und gefühlt über 30 Grad. Nach dem ersten Anstieg (1h) zur Gaisalpe haben wir dann dummerweise die Weggabelung übersehen und sind die Tour in die umgekehrte Richtung gelaufen. Wie sich später herausstellte, war das auch ein fataler Fehler …

Nach einem seilgesicherten (“spannenden”) Einstieg und einigen Metern auf dem Grat hatte ich dann schon weiche Knie. Ziemlich genau am Schild, auf dem Stand: “Entschenkopf 1 h”. Dummerweise standen wir dann auch noch vor einem steilen Anstieg, wo von Weg nichts mehr zu sehen war – außer Steine und Fels. Wie es danach weitergehen könnte, hatte ich mir in der Fantasie schon ausgedacht … und entsprechend gesagt: Schluss! Ich gehe nicht.

Vorbei am Gaisalpsee haben wir dann auch den Grat zum Entschenkopf gesehen. Je näher wir gekommen sind, umso unwohler war mir dann aber auch. Ich werde es dieses Jahr noch mal machen, auch mit vollen Hosen. Versprochen!

Update: Hier ist der

Eindrücke

Unsere Pension und unsere Wanderungen (rosa) …

Eine treffende Routenbeschreibung

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