Zur Abwechslung sind wir eine Woche auf Koh Tao gewesen. Sehr entspannt, für Taucher wohl traumhaft, ansonsten allerdings schon fast ein wenig langweilig.

Ko Tao ist die drittgrößte Insel des nach der etwa 60 km südlich gelegenen Insel Ko Samui benannten Samui-Archipels (Mu Ko Samui), zu dem noch etwa weitere 60 Inseln gehören, darunter Ko Pha-ngan, die rund 40 Inseln des Nationalparks Ang Thong und die Ko Tao direkt vorgelagerte kleine Inselgruppe Nang Yuan. Der Name Ko Tao bedeutet „Schildkröteninsel“ und stammt aus einer Zeit, als das Meer um die Insel noch von einer großen Anzahl Meeresschildkröten besiedelt war.

Erst ab Mitte der 1980er-Jahre kamen zu den bis dahin einzigen Bewohnern auch erste Urlaubsgäste hinzu. Junge Reisende, die zuvor bereits Samui, später Pha-ngan, besucht hatten, „entdeckten“ Ko Tao als eine Insel, die bis dahin vom internationalen Tourismus noch unberührt war. Und wie schon zuvor bei den größeren Nachbarinseln folgten den ersten Besuchern bald weitere. Insbesondere Taucher wurden von der reichhaltigen Unterwasserwelt in der Umgebung der Insel angelockt.

Strandnähe

Seit Beginn der 2000er-Jahre ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle der auf rund 4000 Menschen angewachsenen Bevölkerung der Insel. Die überwiegende Mehrzahl der Gäste sind nach wie vor Rucksacktouristen. Mit den inzwischen schnelleren Bootsverbindungen zum Festland und den touristisch erschlosseneren Nachbarinseln im Süden wächst auch die Anzahl von Gästen aus dem übrigen touristischen Spektrum. Die entsprechende Infrastruktur wie Restaurants, Banken und Einkaufsmöglichkeiten findet sich vor allem im Hauptort Mae Hat, in Chalok Ban Kao und Sairee. Mit der Zunahme von zahlungskräftigeren Touristen werden, wie früher bereits auf Samui und Pha-ngan, die älteren Holzbungalows zunehmend durch Gebäude ersetzt, die mehr Komfort bieten sollen.

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